Mensch & Hund...

LEBEN gemeinsam (ER)LEBEN

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KURSANGEBOTE

Unsere Kurse umfassen jeweils entweder 6 Einheiten à 60 Minuten (1x wöchentlich) oder 3 Einheiten à 120 Minuten (14-tägig), als Minikurs bei ausgewählten Themen auch 3 Einheiten à 60 Minuten (1x wöchentlich), und sind auf maximal sechs Mensch-Hund-Teams beschränkt, um ein individuelles Arbeiten zu ermöglichen. Themen gehen von allgemeinem Grundgehorsam über spezielle Trainingsthemen bis hin zu Angeboten für ängstliche, unsichere oder extrem aktive Vierbeiner. Im Kurspreis sind die jeweils notwendigen Trainingswerkzeuge sowie schriftliches Unterrichtsmaterial nach jeder Stunde eingeschlossen.

Der Click zum Glück 1

Das Training mit dem Clicker ist in den letzten Jahren immer mehr zum Bestandteil der modernen Hundeerziehung geworden, vor allem auch deshalb, weil jedes problematische Verhalten wie Angst, Aggression, schlechte Leinenführigkeit, Gehorsamsdefizite,... damit angegangen werden kann. Clickern ist zeitgemäße, rein positive Hundeerziehung und basiert auf der klassischen Konditionierung. Der Clicker ist ein hervorragendes Bindeglied in der Beziehung zu unserem Vierbeiner. Um an diesem Kurs teilnehmen zu können, sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig, wir beginnen von Grund auf. Teilnehmen können aber auch diejenigen, die in der eigenen Arbeit mit dem Clicker eventuell nicht weiterkommen und nochmals neu aufbauen wollen. Clickertraining ist nicht schwer, jeder, der bereit ist, neue Dinge vorurteilsfrei auszuprobieren, wird es lernen. Und Hunde lieben es! Der Kurs beginnt mit dem ordentlichen Einclickern und leichten Anfangsübungen, steigert sich über normalen Grundgehorsam sowie wichtige Kopfarbeit bis hin zum Einstieg in Problembewältigungen.

Der Click zum Glück 2, Clickern für Fortgeschrittene

Ihr clickert schon länger mit eurem Hund und seid auf der Suche nach neuen Ideen? Ihr möchtet Anregungen erhalten, wie ihr euren Hund zuhause oder unterwegs beim Spazierengehen noch individueller auslasten könnt? Ihr wollt mehr über die einzelnen Möglichkeiten beim clickern, z.B. das sogenannte Shapen, lernen? Dann ist dieser Kurs genau das richtige für euch und euren Vierbeiner. Ziel ist es, den Teilnehmern mehr Sicherheit im Umgang mit dem Clicker zu vermitteln und Impulse für ein abwechslungsreiches Arbeiten zu geben. Und ganz nebenbei werden die Hunde in ihrer Motivation und Eigeninitiative extrem gefördert! Teilnehmen können alle, die ihren Hund bereits clickern und Spaß an dieser Arbeitsmethode haben. Handtouch und Bodentarget sollten (zumindest ansatzweise) bekannt sein.

Der sichere Rückruf

Ihr seid mit eurem Hund unterwegs, und egal, was ihr versucht, er kommt einfach nicht zu euch zurück. Ein komplett ignoriertes Rückrufkommando kann ziemlich an den Nerven zerren, und viele Hundehalter begehen dabei Fehler, die alles noch verschlimmern. Tatsächlich ist der sichere Rückruf eines der wichtigsten Elemente im Hundetraining und Grundlage für eine entspannte gemeinsame Zeit beim Spazierengehen; er dient sowohl der Sicherheit anderer Menschen und Hunde als auch dem eigenen Hund.

Kind-Hund-Stunden

Ihr Kind wächst mit einem Vierbeiner auf? Sie wünschen sich einen harmonischen Umgang im Alltag? Sie möchten, dass sich beide Seiten gut aufeinander einstellen und möglichst ein Herz und eine Seele werden? Dann ist unser Kind-Hund-Kurs genau das richtige! Kinder können in lockerer Atmosphäre einen angemessenen Umgang mit ihrem eigenen Familienhund erlernen. Christine Ströhlein ist nicht nur Hundetrainerin und Tierkommunikatorin, sondern auch ausgebildete Erzieherin und arbeitet daher absolut kindgerecht. Sie orientiert sich dabei unter anderem an den Vorgaben des VdH (Verband für das Deutsche Hundewesen). Teilnehmen können Jungen und Mädchen ab dem Grundschulalter nach vorheriger fester Anmeldung, die Plätze pro Kurs sind auf vier Kind-Hund-Teams beschränkt. Der eigene Familienhund muss gesund, sozialverträglich und haftpflichtversichert sein, wobei Rasse und Alter keinerlei Rolle spielen.

Ihr Kind hätte gerne einen Hund, sie konnten sich aber noch nicht über eine Anschaffung einigen und sind sich unsicher, ob auch die jüngsten Familienmitglieder ihre Aufgaben wirklich erfüllen können? Dabei profitieren Kinder immer vom Umgang mit Hunden, sie fördern ihre Fantasie und Bewegung, stimulieren schulische Leistungen oder ihr Sozialverhalten. Vielleicht sind unsere Kind-Hund-Stunden der richtige Einstieg in den eigenen Familienhund... in diesem Fall darf sich ihr Kind einen Vierbeiner aus unserem Team "leihen" und mit ihm entsprechend arbeiten.

"Die Liebe zu den Tieren entsteht oft schon in den Kinderschuhen. Gebt euren Kindern die Chance, mit Tieren zusammen zu sein, das macht sie einfach glücklich." (Uta Meier)

Leinenrüpel kontrollieren

Leinenrüpel gelten leider häufig als angriffslustig oder gar aggressiv, dabei ist das negative Verhalten häufig einfach falsch konditioniert oder eine unpassende Antwort auf einen Umweltreiz. Der Mensch am anderen Ende der Leine ist überfordert mit der eskalierenden Situation, kann die Körpersprache seines Hundes nicht deuten und hat durch falsche Trainingsmethoden eventuell bereits alles noch viel schlimmer gemacht. In diesem Kompaktkurs geben wir euch Hilfen in Theorie und Praxis, um die Leinenaggression nach und nach wieder abzutrainieren und in Zukunft einen sicheren Umgang mit eurem Vierbeiner zu ermöglichen.

Mensch, zieh doch nicht so!

Leinenführigkeit ist nicht unbedingt "bei Fuß" gehen, sondern eine besondere Form der Orientierung des Hundes an seinen Halter. Viele Konflikte wie hartnäckiges Leinenziehen, Leinenaggression, ständiges Schnüffeln oder intensives Markieren lassen sich durch orientierte Leinenführung lösen. Die Aufmerksamkeit des Hundes sollte idealerweise ganz auf den Hundeführer gerichtet sein, so dass beide sicher und entspannt gemeinsam laufen können. In diesem Kurs lernen Teilnehmer verschiedene Möglichkeiten des Leinentrainings kennen, so dass für jeden Hund die passende Trainingsmethode gefunden wird.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Hunde benutzen sogenannte Calming Signals (Beschwichtigungssignale), um Konflikte und Aggressionen zu unterbrechen oder zu vermeiden; sie dienen zur Beruhigung, zur Verständigung, zur Konfliktlösung und zum Stressabbau. Sie setzen sie aber nicht nur bei Artgenossen ein - sehr häufig kann das geschulte Auge beobachten, wie die Vierbeiner versuchen, uns Menschen im normalen Alltag oder vor allem bei der Ausbildung Signale zu geben. Wie deutet man diese Signale richtig? Hunde kommunizieren über Körpersprache, Mimik und Gestik. Wir Menschen dagegen kommunizieren vorwiegend verbal... da sind Missverständnisse im Miteinander eigentlich vorprogrammiert. Um dies zu vermeiden, müssen wir die Ausdrucksmöglichkeiten unserer Vierbeiner besser kennenlernen und uns auf ihre Ebene begeben. In diesem Kurs lernt der Mensch, den Hund zu beobachten und zu verstehen, die eigene Körpersprache gezielt einzusetzen, Grenzen zu setzen und durch Präsenz zu führen.

"Menschen meinen, sie müssten dem Hund Gehorsam beibringen. Was für ein Irrtum!!! Vertrauen, Aufmerksamkeit, Verlässlichkeit, Verständnis... und der Rest ergibt sich von alleine." (Eva Zaugg)

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© Christine Ströhlein, Hundepower auf 4 Pfoten/Erlebniszentrum für Mensch & Hund, Wirsberger Straße 12, 95339 Neuenmarkt